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Forschung & Entwicklung

Die TAF mobile GmbH beteiligt sich aktiv an renommierten ÖPNV-nahen Forschungsprojekten, um akademische Erkenntnisse in praktische Anwendungen und Produkte umzusetzen. TAF ist Preisträger des Deutschen Mobilitätspreises 2016 des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI). Das Unternehmen unterstützt die digitale Agenda 2020 der Bundesregierung und die EU-Richtlinie 2022 für vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV. TAF engagiert sich aktuell in den folgenden Forschungsprojekten:

 

 

MobilitätsHub - eTicketing und digitale Vernetzung im ÖPV

Im Projekt untersucht die TAF mobile GmbH gemeinsam mit Partnern aus der Region, wie die Buchung von Tickets für Bus und Bahn sowie Car- und Bikesharing mit Smartphones vereinfacht werden und eine bundesweite Buchungsplattform gestaltet kann. Zurzeit sind alle Angebote per Smartphone buchbar. Für den Kunden sind aber verschiedene Apps und Anmeldungen notwendig, wenn er tarif- und verkehrsmittelübergreifend reisen möchte.

Mit dem Projekt soll als Hauptziel erreicht werden, dass der Fahrgast lediglich durch Nutzung seiner regionalen App ein Ticket für die gesamte Reisekette im Projektraum kaufen und Car- und Bikesharing-Angebote nutzen kann, ohne sich in anderen Systemen anmelden zu müssen. Für die Bestimmung der Reisekette sollen dabei möglichst viele der öffentlich zugänglichen Mobilitätsangebote einbezogen werden und neben verbundübergreifenden ÖV-Tickets insbesondere auch Leihanbieter von Fahrrädern und Autos mit berücksichtigt werden. Technisch gesehen besteht das Hauptziel in der lückenlosen und durchgängigen Vernetzung der EFM (elektronisches Fahrgeld-Management)-Systeme mit anderen Funktionalitäten und vorgelagerten Diensten (z. B. Information oder Buchung) entlang der Service- und Reisekette.

Die TAF mobile GmbH wurde als Software-Unternehmen mit der Entwicklung eines überregionalen multimodalen Vertriebssystems im Projekt beauftragt. Sie ist einer von 9 Projektpartnern.

Förderung:
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderprogramms „eTicketing und digitale Vernetzung im ÖPNV“. Unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

Laufzeit:
2017 - 2018

Weitere Partner:

  • NASA GmbH
  • Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
  • DB Regio AG
  • Fraunhofer-Institut IVI
  • HaCon Ing. mbH
  • Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH
  • Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH
  • Mobility Center GmbH

 

Weitere Informationen zum Förderprogramm des BMVI.

INK - Indoor Navigation und Kommunikation im ÖPNV für Blinde und sehbeeinträchtigte Personen

INK 2016 unterstützt die EU-Richtlinie 2022 für vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV

Die Technische Universität in Graz, das Institut für Navigation und weitere Projektpartner, wie die TAF mobile GmbH, haben ein Forschungsprojekt zur Thematik „Mobilität der Zukunft: Personenmobilität innovativ gestalten, Verkehrsinfrastruktur gemeinsam entwickeln“ gestartet.

Projektziel ist es, für Personen mit Sehbeeinträchtigungen mittels einer autonomen Positionierung und Navigation der Person sowie der Information der Position und Route der öffentlichen Verkehrsmittel die Mobilitätseinschränkungen stark zu vermindern. Aktuell existiert noch kein System, welches Daten des öffentlichen Verkehrs mit zuverlässiger Personennavigation in einer blindengerechten Anwendung vereint. Im Zuge von INK 2016 soll eine solche Anwendung aus teilweise in Vorprojekten (bspw. ways4all) entwickelten Modulen für den mobilen Massenmarkt erstellt werden, welche weitgehend unabhängig von baulichen Gegebenheiten und vorhandener Infrastruktur arbeitet und international einsetzbar ist.

Projektzeitraum: Oktober 2016 bis März 2018
Projekt-Konsortium

Der Jenaer IT-Dienstleister TAF mobile liefert dabei fundiertes Know-How zu barrierefreien mobilen Lösungen mit maximaler Reichweite, optimiert für nahezu alle Mobilfunkgeräte des deutschen Marktes. In allen Anwendungen können Komponenten wie mPayment, Ticketing, Abfahrtszeiten in Echtzeit, barrierefreie Benutzeroberflächen sowie flexible Abrechnungsmodelle integriert werden.

Grüne Mobilitätskette – Das Reisen grüner machen!

Die Grüne Mobilitätskette verbindet die Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Zielen in der Region. Mit der Grünen Mobilitätskette soll das Reisen billiger, komfortabler und schneller gemacht werden und durch die Kombination von Verkehrsmitteln lassen sich die jeweiligen Potentiale besser ausnutzen. Das Reisen grüner machen, die Verzahnung von Elektromobilität mit dem öffentlichen Verkehr wird die umweltfreundlichen Verkehrsmittel in der Region stärken – ist die Aufgabe und Zielstellung der acht Unternehmen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie u.a. die TAF mobile GmbH.

Weitere Informationen:

Leipzig mobil – Eine App für viele Wege

In Zukunft sollen Menschen in und um Leipzig via Smartphone-App noch besser intermodal, d.h. mithilfe mehrerer Verkehrsträger, reisen können. Gemeinsam mit dem Initiator, den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB), entwickeln wir aktiv in dem Projekt „Leipzig mobil“ eine neue Mobilitätsplattform für Leipzig. Das Reisen mit mehreren Verkehrsmitteln liegt im Trend. Das spart nicht nur Reisezeit, sondern schont auch die Umwelt. Zum Einsatz kommen hier sowohl Leihautos und Leihfahrräder als auch Busse und Bahnen im öffentlichen Personenverkehr.

Wer einfach mobil in Leipzig unterwegs sein will, egal ob mit Straßenbahn und Bus, Mietfahrrad oder CarSharing, kann dies zukünftig dank der Mobilitätsplattform "Leipzig mobil" in Form einer Smartphone-App mit wenigen Klicks und aus einer Hand – mit nur einer Anmeldung und einer Abrechnung.

Neben der Errichtung von 25 Mobilitätsstationen in Leipzig wird parallel das Angebot bequem via Smartphone-App „Leipzig mobil“ für Buchungen und Auskunftsservice bereitgestellt. Damit können Kunden in und um Leipzig ihre Mobilität jederzeit nach Wunsch kombinieren und erhalten ihre Abrechnung aus einer Hand.

Weitere Informationen:

SMART-WAY – Im ÖPNV immer auf der richtigen Spur

Die Idee von SMART-WAY ist es, eine echtes öffentliches Verkehrsnavigationssystem auf Basis von mobilen Geräten zu entwickeln. Mit dieser mobilen ÖPNV-Navigation bieten Sie Ihren Fahrgästen im Nahverkehr einen hilfreichen Service, der Ihnen genau wie die etablierte Pkw-Navigation den Weg weist und auf Staus und Störungen im Verkehrsnetz reagiert. Wer spontan einsteigt, kann “on the go” die Navigation starten. Pendler und Einheimische könnten bei Verspätungen auf Alternativen ausweichen, Touristen auf kürzestem Weg zum Hotel oder zur Sehenswürdigkeit finden.

Die Navigation ist als Bestandteil in unserer easy.GO-App integriert, kann aber auch als eigenständige App agieren, oder lässt sich als separates Modul bspw. in Ihre bereits bestehende Auskunfts-App integrieren.

Das mobile Fahrgastnavigationssystem und die Umsetzung der Vision wurde im SMART-WAY-Projekt gemeinsam mit verschiedensten Partnern und dem Fraunhofer Institut entwickelt.

Weitere Informationen:

SmartMobility – Kommunikation in der Elektromobilität

Mit dem Projekt sMobility in Thüringen werden neuartige Technologien im Zusammenspiel technischer Systeme zur Verkehrsflussüberwachung, der Ladetechnologie und der Fahrzeugsteuerung erforscht und entwickelt. Ziel des Projektes ist es, dem Nutzer eines Elektrofahrzeuges effizient Informationen zur gewählten Route und zum Fahrzeug zu übermitteln. Routen werden optimiert, Reichweiten exakt berechnet und Störungen aktuell in der Informationsversorgung des Fahrzeugführers berücksichtigt. Die Klammer für alle bereitzustellenden Services ist die sMobility-Cloud, die als virtuelles Abbild der Realität Informationen bündelt, aggregiert und als Serviceplattform dem Nutzer zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen:

SaxMobility II – Mobile Endgeräte als Zugangs- und Abrechnungssystem

Das Verbundvorhaben knüpft an das Projekt „Flottenbetrieb mit E-Fahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen (SaxMobility I)“ an. Es baut auf die bisherigen Projektergebnisse (insb. Aufbau von Ladeinfrastruktur und elektromobiler Flottenbetrieb) auf.

Im Rahmen der Projektlaufzeit werden die Voraussetzungen geschaffen, das Prinzip des einheitlichen Zuganges zur Ladeinfrastruktur und der Abrechnung über mobile Endgeräte (Handy Tickets bzw. Mobiles Ticketing / Mikro-Payment) zu erproben sowie Entgelte über Bezahlplattformen auch des ÖPNV abzurechnen. Das Vorhaben trägt gezielt dazu bei, perspektivisch mit Verkehrsanbietern gemeinsame Mobilitätsangebote zu etablieren. Den Nutzern des Individualverkehrs und dem Nutzer des ÖPNV wird die Möglichkeit eröffnet, E-Fahrzeuge und ÖPNV zu kombinieren. Damit wird die multimodale Verkehrsnutzung gefördert.

Das Projekt trägt dazu bei, sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Akzeptanz der Elektromobilität zu erhöhen, indem deren Nutzung erleichtert und „erfahrbar“ wird.

Weitere Informationen:

ways4me – Barrierefreie Mobilität für alle

ways4me ist das Abschlussprojekt der Projektreihe ways4all und wird von mehreren namhaften Partnern unter der Leitung des Studiengang “Energie-Verkehrs- und Umweltmanagement” der FH-JOANNEUM in Kapfenberg umgesetzt. Durch dieses Projekt wird das Reisen für Menschen mit Behinderungen vereinfacht. Ziel ist es, eine barrierefreie Anwendung für mobile Geräte zu realisieren, in der die In- und Outdoor-Navigation, die Abfrage von Verkehrsinformationen und die Kommunikation mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit einer intuitiven Bedienung zusammengeführt werden. Die Hauptzielgruppe von ways4all sind blinde und sehbehinderte Menschen. Diese stehen beim Reisen im öffentlichen Raum vor besonderen Herausforderungen. Können sie mittels dieser ganzheitlichen Lösung die zahlreichen Hürden meistern, haben auch weitere Zielgruppen, wie Touristen und andere Kunden des öffentlichen Verkehrs, ein neues, praktisches Hilfsmittel zur Planung und Durchführung von Reisen zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit der Dimoco-Tochter TAF mobile GmbH, dem IT-Spezialisten für den ÖPNV in Deutschland, wurde für die beliebte Handy- und Ticket-Applikation easy.GO eine speziell für Menschen mit Sehbehinderung optimierte Benutzeroberfläche entwickelt, die in Kombination mit einer integrierten Audioausgabe – eine barrierefreie Bedienung ermöglicht.

Weitere Informationen:

 

Das Projekt ways4me hat den Staatspreis für Mobilität mit seinen Projektpartnern, wie die TAF mobile GmbH, in 2015 gewonnen.